Stellungnahme zum Krieg in der Ukraine

Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg, den die Russische Föderation unter Herrschaft Vladimir
Putins gegen die Ukraine führt, sorgt seit mehr als einem Monat für unvorstellbares Leid auf
beiden Seiten. Oft lenkt die Grausamkeit der unmittelbaren Kriegsfolgen von den
längerfristigen Implikationen ab.

Krieg betrügt Kinder um ihre Kindheit, Krieg beraubt Schüler*innen einer Chance auf Bildung,
und Krieg zerstört die Bemühungen von Studierenden, Wissen zu erwerben und damit die
Welt zu verbessern.

Russische Artillerie schießt in diesen Tagen nicht nur auf Schulen, Wohngebiete und
Entbindungskliniken. Sie zielt viel mehr auf die Hoffnungen, auf die Pläne und auf die Zukunft
aller, vor allem junger Ukrainer*innen.

Wir möchten erreichen, dass geflüchteten Studierenden im Angesicht des ihnen
widerfahrenen Leids und Schrecken ein Stück Normalität zurückerhalten. Betroffenen muss
ermöglicht werden an einer Hamburger Hochschule ihr Studium fortzusetzten, um ihre
Zukunftspläne auch weiterhin verfolgen zu können, und ihnen auch ein soziales Umfeld zu
bieten.

Um das zu erreichen, rufen wir die Stadt Hamburg sowie dessen Hochschulen dazu auf
geflüchteten Studenten ein einfaches Aufnahmeverfahren an den Hamburger Hochschulen zu
ermöglichen.

Für geflüchtete Studenten, die durch Krieg ihren Lebensunterhalt oder Unterstützung von
ihren Eltern verloren haben, fordern wir finanzielle Entlastungen.

Das Studierendenparlament der Technischen Universität Hamburg verurteilt Russlands
unprovozierten Überfall auf die Ukraine zutiefst. Unterstützung oder Sympathiebekundung
für die Verursacher dieses Krieges darf an der TU Hamburg keinen Platz haben.

Die Straßen der Ukraine, blockiert durch Trümmer, Einschlagskrater und ausgebrannte
Panzerwracks, stehen symbolisch für den hindernisreichen Weg der Ukrainer hin zu Freiheit,
Demokratie und Bildung. Diesen Weg wieder freizuräumen wird große Anstrengungen
erfordern.

Investitionen in ein freies Europa sind am Ende des Tages auch Investitionen in unsere Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen,
Das Studierendenparlament der TUHH

Diese Stellungnahme findet ihr hier auch als PDF-Version.

Bald sind Wahlen!!! – StuPa, FSR und AntiRa Wahlen am 01.12.2021

Es ist bald wieder soweit!

Am 01.12.2021 sind die Wahlen des StuPa, der FSRe und zum ersten Mal vom Teilautonomen Referat für Antirassismus!!!

Das Studierendenparlament (StuPa) ist das oberste beschlussfassende Organ der Studierendenschafft. Das bedeutet: Das wichtigste Gremium von allen Studierenden unserer Uni. Hier wird die Richtung angegeben.

Dein Fachschaftsrat (FSR) beschäftigt sich mit allen Studiengängen deiner Richtung. Die FSRe machen nicht nur großartige Veranstaltung. Sie sind beteiligt bei der Gestaltung von Studiengängen, bestimmten Prüfungsangelegenheiten sind mit im StuPa vertreten und helfen anderen Studierenden weiter.

Das teilautonome Referat für Antirassismus (AntiRa) ist ein Referat des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA), aber unabhängig. Das AntiRa Referat wird sich mit dem wichtigen Thema Rassismus an unserer Uni beschäftigen. Diese Wahl richtet sich hauptsächlich an Studierende, die direkte Erfahrungen mit Rassismus gemacht, einen Migrationshintergrund haben oder eine nicht-deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

Die Wahl findet am 01.12.2021 von 09:00 bis 18:00 Uhr im Foyer vor dem Audimax II, also über der Mensa statt.

Falls du nicht an der Wahl teilnehmen kannst, gibt es die Möglichkeit über Briefwahl zu wählen. Hier kannst du Briefwahl bis zum 17.11. um 23:59 Uhr beantragen: 

Wenn nicht du, wer dann? Du hast Interesse selbst aktiv zu sein, oder kennst eine Person die Aufgaben der Studentischen Selbstverwaltung übernehmen sollte?

Bis einschließlich dem 17.11. können Kandidaturen bei Maja Meiser im Raum E 0.068 eingereicht werden. Hier gibt es die notwendigen Formulare zum Download:

Wenn ihr kandidiert, müsst ihr folgende Umfrage ausfüllen für die Wahlzeitung:

Euer studentischer Wahlausschuss

Mail: wahl@asta.tu-harburg.de

Wahlordnung für StuPa und FSR

Wahlordnung für das Teilautonome Referatfür Antirassismus

Nur ein paar Kreuze…
und die Uni wird besser!

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